Fortgeschrittene​

Bei dieser Niveaustufe empfehle ich einen grundsätzlich ausgeglichenen Stundenaufbau, wo sowohl an der Spieltechnik als auch an Vortragsstücken gearbeitet wird. Wie lang wir uns diesen Teilbereichen widmen, variiert je nach deiner Spielerfahrung, Stundendauer und deinen Wünschen.

Die Probestunde

Wir lernen einander in einer 60-minütigen, kostenlosen und völlig unverbindlichen Probestunde kennen. Du 

erzählst mir von deinem bisherigen Werdegang, Repertoire und welche Studienrichtung du anstrebst,

informierst mich über den Termin, Ort deiner Prüfung und was für ein Repertoire verlangt wird. 

spielst mir dann ein oder zwei Stücke vor.

Ausgehend von diesen wesentlichen „Eckdaten“ und deinem Vorspiel legen wir gemeinsam einen Vorbereitungsplan fest und teilen dabei die bis zum Prüfungstag verbleibende Zeit realistisch ein. Die zwei Hauptteile dieses Plans sind:

Du 

– spielst mir ein Stück deiner Wahl vor und

– erzählst mir genau, was für Wünsche du bezüglich des Violinunterrichts hast.

Ich 

stelle dein Startpaket, eine Art erstes maßgeschneidertes Übeprogramm zusammen. Es wird für die nächsten Wochen dein Lern- und Übeplan. Selbstverständlich kannst du hier sofort deine Ideen und Vorstellungen einbringen.

Dein Startpaket besteht aus 

– konkret formulierten Zielsetzungen damit du weisst, was und warum du spielst,

– kurzen Aufgaben zu musiktheoretischen Themen für die Entwicklung deines musikalischen Verständnisses,

Übungen am Instrument zum Ausbau der Spieltechnik,

– diversen Werken, damit du das Musizieren geniessen kannst.

und richtet sich ganz nach 

– deinen zeitlichen Möglichkeiten, 

– Repertoirevorstellungen

– Persönlichkeit und Lernstil.

Falls du Probleme mit Noten lesen, Rhythmus, Intonation oder anderen konkreten Bereichen der Musiktheorie hast, zeige ich dir deine ersten Übungen auch zur Bewältigung dieser Schwierigkeiten. Im Laufe der weiteren Stunden setzen wir da fort.

Erreichen wir in ein paar Wochen die Ziele und beherrschst du selbstsicher die Stücke des Startpakets, erstellen wir gleich dein zweites Paket, das inhaltlich die gleichen Teilbereiche abdeckt, aber in allen Punkten etwas herausfordernder wird. Und so geht es mit den Paketen weiter. Dadurch – bleibt dein Überprogramm immer überschaubar und realistisch,– kennst du dich aus, wo du im Lernprozess gerade bist,– geht Theorie und Praxis Hand in Hand,bleibst durch die merkbaren Fortschritte und Erfolgserlebnisse immer schön motiviert.

Studienwerke: In diesen werden die grundlegenden Fertigkeiten angeeignet und trainiert. Ich vergleiche diese immer wieder mit den festen Grundmauern eines Gebäudes: ohne sie kannst du kein zweites, drittes und hundertzwanzigstes Stockwerk aufbauen. Also soll man sich mit ihnen regelmässig auseinandersetzen.
– Tonleiter (z.B. Carl Flesch: Das Skalensystem),
– Bogenübungen (zB. Henry Schradieck und Otakar Ševčík)
– Etüden (z.B. Jacques Féréol Mazas, Rodolphe Kreutzer, Jacob Dont )
und vieles mehr.

Ein Programm: Es kann aus Konzerten, Sonaten, Capricen, Vortragsstücken aus allen erdenklichen Epochen bestehen. Interpretation, Klangfarben, Gestaltung und andere musikalische Aspekte bilden den Schwerpunkt. Wir arbeiten an deinem Programm eine Zeit lang intensiv und wechseln normalerweise nach einem Auftritt zu den nächsten Werken.

Blattspielen: Blattspielen ist eines der lustigsten Teile des Musizierens. Es bedeutet unbekannte Stücke ohne Vorbereitung sofort vom Blatt, möglichst ohne Unterbrechungen zu spielen. Es hält dich einerseits fit, fördert andererseits stark dein musikalisches Verständnis. Gerade wenn du in einem Ensemble mitspielst oder mitspielen möchtest, ist Blattspielen meiner Erfahrung nach eine unerlässliche Fähigkeit, um gut mitmachen zu können. Die gute Nachricht: dein Blattspiel ist leicht und schnell trainierbar, macht außerdem wirklich Spaß.

Erweiterung der Kenntnisse in Musiktheorie:

Musiktheorie mag etwas akademisch und steif klingen. In Wirklichkeit sind fundierte Kenntnisse in diesem Bereich ein wichtiger Schlüssel zum Spielerfolg. Ohne das Alphabet, das Einmaleins oder die Grammatik zu können, würden wir ja auch in der Allgemeinbildung nicht sehr weit kommen. Du lernst in der Geigenstunde viel über Intervalle, Akkorde, Rhythmen, Takt- und Tonarten, musikalische Anweisungen und Ausdrücke und wie alle diese Säulen die Musik prägen und beeinflussen. Du lernst diese Faktoren durch Erklärungen, schriftlichen Übungen und gleich am Instrument umgesetzt. Somit bleibt das Gelernte schön vernetzt und praktisch.

Übeplan und -dauer:

Damit du immer möglichst effizient übst, dabei deine Fortschritte merkst und es auch genießen kannst, klären wir Stunde für Stunde was, wie und wie lang du üben sollst. Dieser Plan wird an deine Ziele und zeitlichen Möglichkeiten angepasst.

Körperarbeit:

Damit du immer möglichst effizient übst, dabei deine Fortschritte merkst und es auch genießen kannst, klären wir Stunde für Stunde was, wie und wie lang du üben sollst. Dieser Plan wird an deine Ziele und zeitlichen Möglichkeiten angepasst.